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Nach einer langen Fahrt haben wir Berlin endlich erreicht und fahren vor das Robert-Tillmanns-Haus. Ein junger Mann und eine junge Dame sprinten als kleines Begrüßungskomitee aus dem Gebäude heraus, entern unseren Bus und schnappen sich das Mikrofon des Fahrers. Sie stellen sich als Herr Rollmann (Geschäftsführer) und Frau Freund (Geschäftsführerin) vor, heißen uns recht herzlich willkommen und geleiten uns zur Schlüsselausgabe. Ein „Veteran“ des Robert-Tillmanns-Hauses sagt überrascht: „Hm, die haben aber eine kräftige Verjüngungskur hinter sich. So junge Dinger waren beim letzten Mal nicht hier!“

Kurz darauf haben wir unsere Zimmer bezogen und machen uns etwas frisch. Der „Veteran“ ist immer noch überrascht: „Und umgebaut haben die hier auch!“, das Haus ist ja angenehm mediterran geworden. Zunächst begebe ich mich mit den Anderen in den Seminarraum zur Einführungsveranstaltung. Herr Rollmann erklärt uns, wie man in Berlin überlebt, was es mit der politischen Erwachsenenbildung auf sich hat, was wir die Woche machen werden und warum Berlin sich sehr gut als „Mikrokosmos der deutschen Geschichte“ eignet. Mit gesenkter Stimme und erhobenem Zeigefinger weist er uns dann darauf hin, immer schön pünktlich zu sein, nicht von der Gruppe wegzulaufen usw. Dann entläßt er uns in die Freiheit. Das Wetter ist noch schön und nach kurzer Zeit haben die meisten Leute auch schon das Haus verlassen und gehen auf die Wiese oder fahren ins Stadtzentrum. Ich schaue noch kurz beim kaffeetrinkenden Herrn Rollmann im Büro vorbei und frage ihn nach Berlin-Literatur. Mit einem kleinen Bücherstapel und einem charmanten Wink, diesen doch wieder vor der Abreise zurückzubringen, verlasse ich das Büro.

Montag

Am folgenden Morgen haben wir uns schon gut im Hause eingelebt und die große „Rehwiese“ erkundet. Einige tapfere Pioniere wollen es sogar schon bis zum legendären Wannsee geschafft haben! Das Seminar fängt mit einem interessanten Dokumentarfilm über Berlin während des „Dritten Reiches“ an. Der Referent, ein Herr Dr. Albrecht, kommentiert in einer souveränen und gelassenen Art die eine oder andere Stelle und erzählt auch vom Widerstand gegen die Nazis. Ehe wir uns versehen, sind wir auch schon in der Kaffeepause. Zwischendurch schaut noch kurz der kaffeetrinkende Herr Rollmann vorbei, fragt nach unserem Wohlbefinden – und ist auch schon wieder weg. Danach setzt Dr. Albrecht seine Ausführungen fort. Einige Teilnehmer wollen genau wissen, wie es 1945 in Berlin aussah, und ob es noch Reste der alten unterirdischen Bunker im Stadtzentrum gibt. Herr Dr. Albrecht erzählt dazu, daß die Stasi sich sehr für diese alten Anlagen interessierte – man hatte nämlich Angst, daß die Leute durch diese Tunnel bzw. Bunker in den Westen flüchten könnten.

Dann können wir plötzlich alle das Mittagessen riechen! Nach der Mahlzeit, die einige Teilnehmer mit einem kurzen Nickerchen kombinieren, scheucht Herr Rollmann uns in den Bus und es geht los zum Reichstag. Wir sind dann aber doch noch etwas früh dran. Herr Rollmann zeigt uns deswegen kurz das neue Regierungsviertel und erklärt das „Bauen für die Demokratie“-Prinzip. Ich denke nur: „Mann oh Mann, was haben die sich da hingesetzt!“ Schließlich wird noch ein Gruppenphoto vor dem Reichstag gemacht (Endlich mal ein vernünftiger Hintergrund!), und dann gehen wir an der langen Warteschlange vorbei – direkt durch den VIP-Eingang ins Gebäude. Zuerst gibt es eine Sicherheitskontrolle, dann fahren wir mit dem Fahrstuhl in die erste Etage. Nach kurzer Zeit werden wir auf die große Besuchertribüne im Plenarsaal geführt. Der riesige Bundesadler prangt direkt vor unseren Augen.  Der Vortrag dauert 40 Minuten, und dann wissen wir so ziemlich alles, was man über dieses Haus und sein Parlament wissen sollte. Zum Abschluß gehen wir noch auf das Dach mit der berühmten Kuppel. Hier betreibt Herr Rollmann mit uns „Stadtgeschichte von oben“ und erklärt uns alle wichtigen Bauwerke – von der Nikolaikirche bis zum Kanzleramt. Eine super Aussicht über ganz Berlin! Ich verknipse einen ganzen Film! Kurz noch in die Kuppel hinein … und dann sind wir auch schon wieder draußen.

Zum Abschluß gehen wir zum so genannten „Holocaust-Mahnmal“ für die von den Nazis ermordeten Juden, das nur wenige hundert Meter vom Reichstag entfernt liegt. Das riesige „Stelenfeld“ im Herzen dieser Stadt ist doch recht beeindruckend. Herr Rollmann ist nun sehr ernst und erklärt, warum dieses Mahnmal gebaut wurde und welche Kontroversen es dabei gab. Dann führt er uns direkt in das „Stelenfeld“ hinein. Inmitten der hohen Stelen kommt man sich recht verloren vor. Als wir wieder „das Tageslicht“ erreicht haben, regt Herr Rollmann sich noch kurz über die „Freßbuden“ am Rande des Mahnmals auf: „Das muß doch nicht sein!“ Dann beschließt er das Seminarprogramm und gibt uns noch einige Ratschläge zur weiteren Gestaltung des Tages. Wir warten, bis er um die Ecke ist, und trinken dann in einer der taktlosen Freßbuden noch einen Kaffee…

Dienstag

Den Vormittag übernimmt ein Referent namens Rögner-Francke, der sich als West-Berliner Urgestein präsentiert. Zuerst teilt er uns schriftliche Materialen zum Thema „Wer war für die deutsche Teilung verantwortlich?“ aus, z.T. ganz alte Propagandatexte. Ja, Gott, diese DDR-Sprache von damals kann ich noch gut erinnern! Aber auch in den BRD-Texten sind einige „Knaller“ drin. Wir bilden mit unseren Stühlen zwei Kreise und diskutieren über die Texte. Und jeder hat seine eigene Geschichte zum Thema zu erzählen. Zwischendurch setzt Herr Rögner-Francke sich zu den Gruppen und schaut mal „wie es denn so läuft“. Nach der Kaffeepause geht es dann weiter: Die Sprecher der beiden Gruppe tragen ihre Ergebnisse vor und liefern sich dann noch ein kleines Duell. Das Ergebnis ist ganz klar und eindeutig: Die Anderen sind schuld an der Teilung! Herr Rögner-Francke hält dann noch einen kurzen Vortrag zum Thema, ergänzt hier und da noch etwas – und plötzlich sind wir auch schon in der Mittagspause!

Zwei Kohlrouladen und einem kleinen Erholungsschläfchen später sitzen wir dann im Bus und fahren zum „Alliiertenmuseum“. Im Hof steht dort ein riesiger viermotoriger „Rosinenbomber“ der Berliner Luftbrücke und das Original des „Checkpoint Charlie“ (was in der Friedrichstraße heutzutage steht, ist nämlich nur eine verkleinerte Kopie!) sowie ein Wachturm der Berliner Mauer. Herr Rögner-Francke führt uns allwissend durch die Ausstellung, die bei einigen Teilnehmern auch Kindheitserinnerungen wachruft. Gott, das ist schon so lange her mit den Alliierten…

Nach einer Pause übernimmt Herr Rollmann dann wieder die Gruppe. Er konjugiert noch mal mit uns durch, was das Besondere am „Kalten Krieg“ war und was man daraus lernen kann. Und dann erzählt er noch die groteske Geschichte des berühmten CIA-Spionagetunnels („symptomatisch für den Kalten Krieg“), den die Amerikaner in Berlin bauten, um die Telefonleitungen der Roten Armee anzuzapfen. Aber ein Doppelagent des britischen Geheimdienstes hat den Russen von Anfang an alles verraten. Im Museum steht noch ein großes Stück des alten Tunnels. Das muß damals viel gekostet haben! Das Museum hat auch ein eigenes Kino, in dem zum Schluß noch ein halbstündiger Dokumentarfilm über die Berliner Luftbrücke gezeigt wird. Dann setzen wir uns beim Kaffeeautomaten hin, einige Leute kaufen sich noch Bücher und Hefte … und schon ist der zweite Seminartag vorbei! Der Bus bringt uns dann zum „Kaufhaus des Westens“ (KaDeWe), das ist in Berlin natürlich ein absolutes Muß!

Mittwoch

Heute fangen wir mit der „Zwischenauswertung“ an: Herr Rollmann spricht mit uns über den bisherigen Seminarverlauf, hält den inhaltlichen „roten Faden“ in die Höhe und will wissen, wie uns das Seminar bis jetzt gefallen hat (und schreibt unsere Antworten eifrig mit). Dann gibt es noch eine kurze „Fragestunde“ zum Thema Berlin. Herr Rollmann kann (fast) alle Fragen beantworten und malt kleine „stadthistorische“ Skizzen an die Tafel – die ich aus der letzten Reihe aber leider nicht erkennen kann! Nach der Pause kommt als Ablösung ein junger Mann namens Rainer Böger, der uns den Rest des Tages „bespielen“ wird. Zuerst sehen wir einen Dokumentarfilm über die Teilung Berlins. Ja, es stimmt wirklich: Berlin war damals eine Stadt, die aus zwei Welten bestand, besonders nach dem Bau der Mauer. In dem Film kann man auch sehen, wie die Leute damals durch die Kanalisation flüchteten und sich Fluchttunnel bauten. Was müssen die für einen Mut gehabt haben! Herr Böger macht dann auch eine kleine „Zettelabfrage“ mit uns, was ziemlich witzig ist. Nur schade, daß mein Schädel noch etwas vom vorherigen Abend in der „Deponie“ brummt. Aber ich war ja nicht der einzige fröhliche Zecher in der Gruppe, gell?

Am Nachmittag besuchen wir dann das berühmte Rathaus Schöneberg, wo Kennedy seine „Ich bin ein Berliner“-Rede gehalten hat. Das ist schon ein großer Klotz! Drinnen besuchen wir auch die Willy-Brandt-Ausstellung (Brandt war ja mal der Bürgermeister von West-Berlin). Dann geht es auch schon weiter: Wir fahren zur offiziellen Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße. Hier also fand das alles statt … die Menschen, die aus dem Fenster sprangen, um dem Sozialismus zu entkommen. Herr Böger findet übrigens mit seiner entspannten Art vor allem bei den Seminarteilnehmerinnen großen Anklang! Wir gehen auch auf den Aussichtsturm, wo ich viele Bilder mache. Noch eine Führung durch die Ausstellung, noch ein Blick in den gut sortierten Buchladen… und das war es dann auch schon! Herr Böger setzt uns dann auch dem Rückweg bei den bekannten Hackeschen Höfen ab. Heute werde ich aber nur ein einziges Bier trinken!

Donnerstag

Heute sind wir den ganzen Tag unterwegs! Zuerst fahren wir nach Potsdam. Ein Herr Büttner, der die Stadt wie seine Westentasche kennt, erklärt die „Sowjetisierung“ dieser Stadt und zeigt uns das alte KGB-Gefängnis und Schloß Cecilienhof. Es ist unglaublich, wie die DDR diese schöne, alte Stadt verhunzt hat. Preußische Prachtbauten – und dazwischen dann diese fürchterlichen Plattenbauten! Durch einen Regenguß, der uns überschüttet, wirkt das alles noch viel deprimierender! Interessant ist, daß die DDR am Ende die verhaßten Preußen dann doch noch entdeckt hat – als Devisenquelle! Sonst hätten sie vielleicht noch das traumhaft schöne Schloß Sanssouci abgerissen. Auch im anhaltenden Regen läßt sich jedenfalls gut erkennen, warum diese Anlage zum Weltkulturerbe gehört. Am Ende überreden wir Herrn Büttner noch, an einem Souvenirladen zu stoppen. Ein paar Leute springen schnell raus und kaufen Postkarten, Bücher und DVDs. Und dann ruft das Mittagessen – zurück ins Robert-Tillmanns-Haus! Was haben sich denn unsere Resi und Frau Freund heute ausgedacht?

Nach der Pause wieder in den Bus und ab in die Stadt! Zuerst fahren wir ins Abgeordnetenhaus, also dem Berliner Parlament. Früher war dieses Gebäude der „Preußische Landtag“, aber das ist schon einige Jährchen her. Die Referentin, eine hübsche junge Dame, führt uns durch das prächtige Haus, eine schöne Mischung aus alt und modern (auch wenn man sich gar nicht vorstellen darf, was das alles wieder gekostet hat!). Ein kurzer Dokumentarfilm ist auch im Programm dabei. Dann werden wir auf die Besuchertribüne des Plenarsaals geführt. Eine Nummer kleiner als der Reichstag… – aber trotzdem sehr grandios. Da klicken die Kameras! Nur die Luft hier oben ist etwas backofenartig. Hat das Berliner Parlament etwa keine Klimaanlage? Naja, wir haben ja gerade gelernt, daß die Stadt Berlin ein klitzekleines finanzielles Problem hat.

Nach einem Kaffee in der Kantine des Abgeordnetenhauses führt uns Herr Rollmann dann durch die Umgebung. Hier stapelt sich wirklich unsere Geschichte: links das gigantische „Reichsluftfahrtministerium“, einst von Göring erbaut, heutzutage Sitz des Finanzministeriums. Rechts ein langes Stück der Berliner Mauer. Dahinter die Ausstellung „Topographie des Terrors“, wo sich früher die Hauptquartiere der SS und Gestapo befanden. Und dann schließlich das Martin-Gropius-Gebäude, in dem man noch die Einschüsse von 1945 sieht. Nach wenigen Minuten haben wir die Wilhelmstraße erreicht, früher das Machtzentrum des Deutschen Reiches. Heutzutage erkennt man davon nicht mehr viel. Aber die Kriegsruine, die wir dort noch sehen können, spricht für sich! Herr Rollmann führt uns noch zum Areal des „Führerbunkers“, wo er sich darüber aufregt, daß die Leute „am liebsten den Schrank sehen würden, in dem Hitlers Unterhosen lagen“, und an den historischen und politischen Hintergründen wäre niemand interessiert! Als er seine Ausführungen beendet hat, wollen wir natürlich ganz genau wissen, wo Hitler seine Socken aufbewahrte. Den Herrn Rollmann kann man immer so schön ärgern! Am Brandenburger Tor ist das Programm dann beendet. Jetzt noch ein Bummel über „Unter den Linden“ und ein Eis. Eine Gruppe von zehn Leuten (alle weiblich, das versteht sich von selbst) setzt sich schnurstracks zum Kaufhaus „Lafayette“ in Bewegung. Warum auch nicht? Mein (männlicher) Haufen geht derweil ins „Brauhaus Lemke“, das uns von der Seminarleitung augenzwinkernd empfohlen wurde.

Freitag

Ist es wirklich schon Freitag? Nun ja, unser Seminar ist ja auch fast in der Gegenwart angekommen. Ein junger Mann namens Herr Reschke führt uns durch die „deutsch-deutschen Befindlichkeiten“ der Gegenwart, also die ganze Ossi-Wessi-Problematik. Ja, vielleicht haben wir uns es zu einfach gemacht! Mann kann nach über 40 Jahren Teilung nicht erwarten, daß alles reibungslos zwischen Ossis und Wessis klappt! Bei der Diskussion geht es dann teilweise heiß her zwischen den eingefleischten Wessis und denjenigen, die auch Verständnis für die Sorgen der Ostdeutschen haben. Auf jeden Fall schön, daß der Referent auch so gut die ostdeutsche Perspektive vermittelt hat. Man lernt nie aus! Dann gibt es noch einen Vortrag zum Thema „Berliner Stadtschloß“. Man denkt sich ja nichts Böses dabei … aber wer weiß schon, daß es hier in Berlin einen erbitterten Streit um den geplanten Wiederaufbau des Schlosses gegeben hat (und gibt). Was die Berliner für Probleme haben!

Nach dem Mittagessen geht es dann mit der S-Bahn (unser Busfahrer Werner hat heute Pause) zur „Birthler-Behörde“, die die Akten der DDR-Staatssicherheit verwaltet. Auf dem Bahnsteig nervt Herr Rollmann etwas mit seinem Dauerbrenner „Haben Sie auch alle Ihre Tickets ordnungsgemäß abgestempelt?“ JA, HABEN WIR, HERR ROLLMANN! Dann ist die S-Bahn auch schon da und nach einer halben Stunde sitzen wir „bei der Stasi“. Eine Referentin hält uns einen Vortrag über die Aufgaben und Methoden der Stasi. Man denkt ja, daß man das alles schon kennt. Aber dann schockiert es einen doch, im Detail zu hören, wie diese Behörde ganze Menschenleben zerstört hat. Nach dem Vortrag können wir uns noch etwas in der Ausstellung umsehen und bestaunen die Geräte, mit denen die Stasi die Menschen bespitzelt hat. Den ersten Preis bekommt sicher die Gießkanne mit der eingebauten Kamera. Unglaublich!

Dann geht es in die letzte Runde: Herr Rollmann entführt uns in den Prenzlauer Berg, in dem, wie er sagt, die Einheit mehr oder weniger vollzogen ist. Der „Prenzlberg“ ist ein Szeneviertel im Osten Berlins. Seit den neunziger Jahren haben sich hier auch sehr viele Westdeutsche angesiedelt und deswegen „gäbe es hier viele deutsch-deutsche Pärchen, die auch schon mit Kleinkindern ausgestattet sind“ (O-Ton des Seminarleiters). Bei dem Rundgang sehen wir aber auch den Ort eines ehemaligen „wilden Konzentrationslagers“ der Nazis … gruselig! Und eine Polizeistation, in der im Herbst 1989 Demonstranten von der DDR-Polizei verprügelt wurden. Schließlich beenden wir den Rundgang in der bekannten Kastanienallee. Herr Rollmann verabschiedet sich offiziell und weist auf den „Prater“-Biergarten hundert Meter weiter hin. Am Ende sitzen wir alle dort noch mit Bier und Bratwurst und einer merkwürdigen ostdeutschen Substanz namens „Faßbrause“.

Sonnabend

Und plötzlich ist die Woche auch schon vorüber! Ein etwas müde wirkender Herr Rollmann (wie immer mit einem Becher Kaffee in der Hand) führt mit uns morgens die Seminarauswertung durch, fragt Lob und Kritik ab und läßt uns dann noch einen „Evaluationsbogen“ ausfüllen. Plötzlich ist auch die Frau Freund da und sie verabschieden sich beide höflich. Nun ist es auch Zeit für unser kleines Dankeschön: Beide bekommen einen kleinen Prachtkarton mit den besten Weinen unserer Region. „Klasse, damit ist das Wochenende im Kasten!“ sagt Herr Rollmann und grinst. Frau Freund – die als bekennende Schuh-Fetischistin etwa zwanzigmal während der Woche ihre Fußbekleidung gewechselt hat – wünscht uns eine gute Heimfahrt und hofft, daß wir bald wiederkommen. Den Wunsch erfüllen wir ihr gerne. Und dann begeben wir uns auch schon in die Hände von Werner, der von Frau Freund nochmals ermahnt wird, uns wohlbehalten nach Hause zu bringen – was er auch macht!“ Es war eine schöne (und etwas anstrengende) Woche. Auf der Heimfahrt schnarchen wir den Schlaf der Gerechten und träumen von der Berliner Luft, Luft, Luft!

Das Robert-Tillmanns-Haus dankt dem Seminarteilnehmer Peter Neumann für die Erlaubnis, seinen Reisebericht auf unsere Website zu setzen!

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