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Dieses zweitägige Seminar soll einen konkreten, anschaulichen „Einstieg“ in das Thema Politik darstellen. Dabei geht es sowohl um die Theorie als auch um die Praxis unseres demokratischen Systems.

Am ersten Tag werden zunächst einmal die grundsätzlichen Fragen geklärt: Wie funktioniert Demokratie überhaupt und wofür brauchen wir sie? Anhand des Berliner Beispiels werden diese theoretischen Grundlagen dann konkret „verortet“. Am Nachmittag haben die Schüler Gelegenheit, die politischen Institutionen unserer Stadt zu erleben: Zuerst anhand einer Führung durch das Abgeordnetenhaus (bei der auch die Kenntnisse der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufgefrischt werden) und anschließend beim Besuch des Reichstages. Nach dem Tribünenvortrag gibt es dort die Möglichkeit einer stadthistorischen Führung „Berlin von oben“ über die Dachterrasse.

Am zweiten Tag wird die Frage ergründet, wie die Arbeit eines Politikers konkret aussieht. Danach erfahren die Schüler, wie man sich auch persönlich in den politischen Prozeß einbringen kann. In anschließender Gruppenarbeit können die Schüler eruieren, wie es momentan um unsere Demokratie bestellt ist und welche Gefahren ihr drohen. Danach fährt die Gruppe zur Bundeszentrale für politische Bildung – hier geht es vor allem darum, bei den Schülern Hemmschwellen abzubauen und aufzuzeigen, wie einfach es ist, sich dort mit kostenlosen bzw. kostengünstigen Materialien zu versorgen. Eine abschließende Exkursion „Orte der Demokratie in Berlin“ soll die Schüler auf historisch bedeutsame Orte im stadtinneren Bereich hinweisen und dabei die neuen Erkenntnisse inhaltlich vertiefen. Im Rahmen einer anschließenden Kaffeepause findet die Abschlußbesprechung des Seminars statt.

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