
NÄCHSTE VERANSTALTUNG AM 08.05.2026

„50 Jahre Punk: Wir legen auf!“
08.05.2026 // 20.00 - 23.00 Uhr
Das Jahr 2026 steht im Zeichen von „50 Jahre Punk-Bewegung“: 1976 entstand in Großbritannien – dem ersten westlichen Staat, der in der Nachkriegszeit einen größeren „Absturz“ erlebte – mit dem Punk eine neue, radikale und nihilistische Protestbewegung, die bis zum heutigen Tage für viele Menschen einen wichtigen politisch-subkulturellen Bezugspunkt darstellt.
In einer Wort & Klang-Veranstaltung wird Niko Rollmann in Form kurzer Kompaktvorträge das Thema behandeln und Ihnen dabei auch die Möglichkeit geben, sich einzubringen. Zu dem Vortrag wird der Musiker/Schallplattenexperte Leon Baumgartl jeweils entsprechende, inhaltlich passende Punksongs abspielen.
Für Personen, die die Teepeeland-Siedlung noch nicht kennen, besteht nach der Veranstaltung die Möglichkeit, an einer kostenlosen Führung über das Areal teilzunehmen.
EUR 1,- / Teilnehmer

NÄCHSTE VERANSTALTUNG AM 22.05.2026
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„Diskussionsabend mit Filmvorführung "Jubilee"“
22.05.2026 // 19.00 - 22.15 Uhr
Das Jahr 2026 steht im Zeichen von „50 Jahre Punk-Bewegung“: 1976 entstand in Großbritannien – dem ersten westlichen Staat, der in der Nachkriegszeit einen größeren „Absturz“ erlebte – mit dem Punk eine neue, radikale und nihilistische Protestbewegung, die bis zum heutigen Tage für viele Menschen einen wichtigen politisch-subkulturellen Bezugspunkt darstellt.
Wir haben für dieses Jahr insgesamt drei Veranstaltungen zu diesem Thema; zum Abschluss der Veranstaltungsreihe soll schließlich am 22.05.2026 eine kommentierte Vorführung des britischen Spielfilms „Jubilee“ (Regisseur: Derek Jarman) stattfinden.
Als Jarmans düstere, in die nahe Zukunft weisende Produktion im Februar 1978 (also relativ kurz nach der „punk explosion“ des Jahres 1976) in Großbritannien uraufgeführt wurde, gab es sofort empörte Reaktionen: Die Öffentlichkeit war schockiert von dem abgewrackten, zerstörten England, das ihnen hier vor Augen geführt wurde. Explizite Gewaltszenen und hochgradig abwertende Verweise auf den britischen Nationalismus und das Königshaus galten dabei als besondere „Aufreger“. Auch die „Punk-Ästhetik“ und die fragmentierte, teilweise inkohärente Erzählweise (ebenfalls typisch für die Punkbewegung) sorgten in den Reihen der FilmkritikerInnen für hochgradig polarisierte Rezensionen. Gerade in den Reihen des konservativen Establishments galt dieser Film als weiterer Beleg dafür, dass Großbritannien mit dem Punk einen moralisch-kulturellen Tiefpunkt erreicht hätte und kurz vor dem Zusammenbruch stünde.
Heutzutage gilt der Film als „Klassiker“ und als einer der aussagekräftigsten Filme der Punk-Bewegung. Für HistorikerInnen, SoziologInnen und KulturkritikerInnen stellt er zugleich ein eindringliches Zeugnis der immensen sozialen und politischen Spannungen jener Zeit dar. Und für MusikerInnen wie Adam Ant und Toyah Wilcox war er zudem das Sprungbrett für ihre späteren Karrieren.
EUR 1,- / Teilnehmer






















