
Nächstes Online-Seminar

„50 Jahre Punk: Der große Aufschrei“
13.03.2026 // 14.00 - 17.15 Uhr (inkl. 15 Minuten Pause)
Vor fünfzig Jahren wurde Großbritannien von der „punk explosion“ erschüttert: Eine Handvoll neuer Bands warf die gesamte Musikszene über den Haufen und schockierte große Teile der Nation! Für unzählige junge Briten sollten diese Ereignisse eine maßgebliche Zäsur darstellen – innerhalb weniger Monate entstanden hunderte Gruppen, die den Punk-Helden der ersten Stunde nacheiferten. Und obwohl die Hochphase des Punks bereits nach zwei Jahren beendet war, übt die Bewegung bis zum heutigen Tage einen großen kulturellen Einfluss aus. In unserer nächsten Online-Veranstaltung (per Zoom) wollen wir dieses Phänomen näher beleuchten:
1) Warum entstand die Punk-Bewegung ausgerechnet in Großbritannien – welche politischen und kulturellen Hintergründe hatte sie?
2) Punk wird oft nur als Musikrichtung wahrgenommen – was aber bedeutet Punk im Alltag und in der kulturellen Praxis?
3) Welche Relevanz hatte die Bewegung für Frauen – warum berufen sich junge Künstlerinnen heutzutage noch auf sie?
4) Punk war zuerst auf Großbritannien beschränkt – wie sollten die späteren Erscheinungsformen in anderen Ländern aussehen?
Die Sendung besteht aus Bildvorträgen, Videos und Live-Interviews mit ZeitzeugInnen und AktivistInnen. ZuschauerInnen können sich per Wortmeldung, Chat oder Mail einbringen.
EUR 5,- / Teilnehmer

Vorschau
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„Filmvorführung Dokumentation "Berlin Utopiekadaver“
08.04.2026 // 20.00 - 22.30 Uhr
Eine Besonderheit der Stadt Berlin ist ihre seit den sechziger Jahren existierende „Alternativkultur“ gewesen: Menschen verschiedenster subkultureller Ausrichtungen, unkonventionelle KünstlerInnen und VertreterInnen zahlreicher gesellschaftlicher Randgruppen hatten hier die Möglichkeit, ein weitgehend diskriminierungsfreies Leben zu führen, zu experimentieren und „sie selbst zu sein“.
Seit den nuller Jahren haben sich die Verhältnisse aber massiv verändert: Aus der „Pleitestadt“ Berlin wurde nun ein „Boomtown“, Grundstückspreise und Mieten schossen in die Höhe; die Stadt wurde sozusagen durchsaniert, durchtouristifziert und durchgentrifiziert. Konkret sollte das für einen großen Teil der alternativen Orte das Ende bedeuten: So wurden zum Beispiel – um nur ein paar zu nennen – das „Tacheles“-Kulturzentrum, der „Köpi“-Wagenplatz und die „Cuvry“-Siedlung geräumt, unabhängige Buchläden wie „Prometheus“ und kleine Veranstaltungsorte wie „Centralmusic“ verschwanden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es mindestens fünf bekannte Orte der Alternativkultur, die akut existenzbedroht sind. Bei vielen AkteurInnen aus diesem Bereich haben sich Resignation und Verzweiflung breitgemacht.
Mit seinem Dokumentarfilm „Berlin Utopiekadaver“ (2024) – der mittlerweile schon als eine Art „Klassiker“ gilt – stellt der Regisseur Johannes Blume die Situation der alternativen Szene unter diesen Umständen in sehr anschaulicher Form dar.
Wir möchten den Film nun am 8. April 2026 ab 20.00 Uhr zeigen und dabei ein entsprechendes Gespräch mit dem Regisseur führen.
EUR 1,- / Teilnehmer





















